Friedrich Schiller

Johann Christoph Friedrich von Schiller wurde am 10. November 1759 in Marbach am Neckar geboren und starb am 9. Mai 1805 in Weimar. Als einziger Junge mit fünf Schwestern wuchs der Offizierssohn in zahlreichen unterschiedlichen Städten auf und begann bereits im Alter von 13 Jahren Theaterstücke zu verfassen. Die beiden Werke „Absalon“ und „Die Christen“ sind heute allerdings leider nicht mehr erhalten.

Schiller1773 musste Schiller gegen den Willen seiner Eltern auf herzoglichen Befehl hin in die Militärakademie Karlsschule, die damals im Schloss Solitude in Stuttgart untergebracht war. Er begann ein Rechtsstudium, schnupfte heimlich Tabak und las gemeinsam mit den Kameraden verbotene Schriftstücke. Das militärische Drillen, das er in der Akademie erfahren musste, könnte der Grund sein, warum Schiller mit 15 Jahren noch Bettnässer gewesen ist. Zweimal wurde er dafür hart bestraft.

1775 zog die Akademie in die Stuttgarter Innenstadt um. Schiller wechselte in diesem Zug das Studienfach und konzentrierte sich auf die Medizin. Schon zu diesem Zeitpunkt war er von den Sturm und Drang Werken seiner späteren Kollegen.

Im Jahre 1802 wurde der deutsche Dichter, Historiker und Philosoph geadelt. Noch heute gilt Schiller als einer der bedeutsamsten Dramatiker und so gehören zahlreiche seiner Werke zum Standardrepertoire an deutschen Theatern. Doch auch seine Gedankenlyrik und seine Balladen gehören auch heute noch zu den beliebtesten deutschsprachigen Gedichten. Gemeinsam mit Wieland, Herder und Goethe gehört Schiller zum Viergestirn der Weimarer Klassik.

So den bekanntesten Werken Schiller gehören „Kabale und Liebe“, „Maria Stuart“, „Wilhelm Tell“ und „Wallenstein“. Doch gibt es auch zahlreiche Aussagen, die Schiller zu Lebzeiten tätigte und die heute gerne als Zitate wiederverwendet werden.

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